Tag 1 einer Weltreise: Aller Anfang ist schwer

Slowenien-003

Da kam er nun. Der erste Tag meiner Weltreise. Früh ging es los. Schon um 5 Uhr klingelte der Wecker. Für mich als Spätaufsteher eine absolut unmenschliche Uhrzeit. Meine gute Freundin Juliane fuhr mich glücklicherweise noch aus der Stadt hinaus. So blieb es mir erspart mitten im Berufsverkehr aus München raustrampen zu müssen.  Gegen 7 stand ich an der A8 am Rasthof Irschenberg .Mein ambitioniertes Ziel:

Noch heute nach Ljubljana zu kommen!

Tatsächlich ging es besser los als erwartet. Bereits nach fünfzehn Minuten befand ich mich in einem Transporter Richtung Salzburg. Auch von dort ging es Zügig weiter gen Osten. Iwan,  ein Bergsteiger aus Bulgarien, nahm mich in seinem LKW mit. Wir redeten so viel, dass ich fast vergaß  rechtzeitig auszusteigen. Es war gerade mal 11 und ich stand schon 20km vor der slowenischen Grenze. Wow.

Eifrig schrieb SLOWENIEN und HRVATSKA  auf mein Pappschild. „Zagreb here I come!“, dachte ich mir.Wenn ich es schon jetzt bis fast nach Slowenien geschafft habe, warum nicht heute gleich noch nach Kroatien?!

Doch mein Glück sollte mich verlassen. So verstrichen Minuten und Stunden. Nach geschlagenen vier Stunden begrub ich schließlich meine Idee, heute noch nach Slowenien zu kommen. Tiefgefroren wie ein Fischstäbchen und mit absolut minimalsten Erwartungen raffte  ich mich schließlich nochmal auf und kam dann wenigstens noch bis Villach. Immerhin bot sich mir dort ein schöner Sonnenuntergang.

 

Tag 1

Sonnenuntergang in Villach

Ich entschloss mich, für die letzten 100Km nach Ljubljana den Zug zu nehmen, da mir das Ticket immer noch günstiger schien, als eine Nacht in einer österreichischen Pension. Zähneknirschend investierte ich also die 20 EUR in die Fahrkarte, welche mich nach Ljubljana bringen sollte.

Im Zug stoß ich dann auf Nadine. Sie kam aus den Niederlanden und wollte zufällig auch nach Zagreb. Zusammen lernten wir  noch eine Slowenin kennen, die uns dann noch zu sich und ihrer Familie nach Hause zum essen einlud. Wir lehnten natürlich nicht ab. Das Essen war einfach nur der Hammer!!! Nadine und ich verbrachten dann noch ein paar Tage zusammen und trampten gemeinsam nach Zagreb. Sehr cool!

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